|
17. März: Colón /
Panama
Colón, am karibischen
Meer gelegen, ist mit ca. 60.000 Einwohnern die
zweitgrößte Stadt Panamas. Die Stadt wurde 1850 von
Bauarbeitern der Panama Eisenbahngesellschaft gegründet
und nach dem Namen eines Arbeiters "Aspinwall" genannt.
Später wurde der Name in Colón (spanisch
für Kolumbus)
zu Ehren von Christopher Kolumbus geändert.
Bei dem Wort Panama denkt
jeder zunächst einmal an den Panamakanal und vielleicht
noch an den Panama-Hut. Dabei geht der Landesname auf
ein indianisches Wort zurück, das "Fisch im Überfluss"
bedeutet. Und nicht nur Fisch gibt es hier reichlich.
Denn Panama, kaum größer als Bayern, bringt es auf mehr
Tier- und Pflanzenarten als Nordamerika und Europa
zusammen.
18. März: Puerto Limón
/Costa Rica
Puerto Limón ist mit
30.000 Einwohnern die Hauptstadt der gleichnamigen
Provinz Limón
in Costa Rica. In dieser Hafenstadt ist die Karibik
hautnah zu spüren, ein buntes Gemisch von Costaricanern
afrikanischer und spanischer Abstammung sowie Nachfahren
der im Eisenbahnbau des 19. Jahrhunderts beschäftigten
Chinesen bevölkert die Straßen. Limón ist der wichtigste
Atlantikhafen für den Export von Bananen und Kaffee.
In der Nähe von Puerto
Limón landete Kolumbus im Jahre 1502 auf seiner zweiten
Reise auf dem amerikanischen Kontinent.
20. März: Cartagena /
Kolumbien
Die kolumbianische
Hafenstadt Cartagena war der ideale Ort für die
spanischen Eroberer. Zum Landesinneren abgetrennt durch
Berge und Hügel und zum Meer hin in einer weiten Bucht
gelegen, ist die Stadt durch vorgelagerte Inseln
gedeckt.
Die Stadt erlebte bald
nach ihrer Gründung einen glänzenden Aufstieg. Fast der
ganze Handel mit den von den Spaniern bezwungenen
Kolonien verlief über Cartagena.
Aber
die Stadt sah sich immer wieder den Angriffen von
Piraten ausgesetzt, unter anderem auch dem Seeräuber Sir
Francis Drake, der mit seinen Freibeutern im Zuge eines
Raubüberfalles alles kurz und klein schlug. Nach einer
Visite befestigten die Bewohner die Stadt mit einem
Schutzwall und riesigen Wehranlagen.
22. März: Willemstad /
Curaçao
Schon der Name dieser
Stadt lässt holländische Vorfahren vermuten. Willemstad
ist die Hauptstadt von
Curaçao, der größten
Insel der Niederländischen Antillen und seit 1997
UNESCO-Weltkulturerbe. Die Stadt ist durch die
Hafeneinfahrt in zwei Seiten geteilt, die
durch die berühmte Emma-Brücke miteinander verbunden
sind.
Willemstad könnte das
Werk eines fantasievollen Zuckerbäckers sein, denn es
scheint, als wären die Häuser aus Marzipan, Krokant und
Baiser.
Hinter der bunten Fassade
gibt sich Curaçao ganz natürlich mit Stränden, Palmen
und viel Sonne. Besonders beeindruckend sind
Spaziergänge durch das historische Willemstad:
romantische Gassen und Gässchen mit alten, verwitterten
Monumenten aus einer glorreichen Vergangenheit und die
prachtvolle Architektur der restaurierten Stadtviertel.
24. März: Kingstown / St.
Vincent
St. Vincent und die
Grenadinen gehören zu den Winward-Inseln, die südlich
von St. Lucia
liegen.
Die Insel St. Vincent ist bekannt für ihre üppige
Vegetation - für den fruchtbaren Boden sorgt der aktive
Vulkan Soufrière mit seiner Asche.
Der vulkanische Ursprung
der Insel spiegelt sich auch in den Sandstränden wieder,
der pudrig feine Sand ist auf der Insel nämlich schwarz
und bildet einen wunderschönen Kontrast zur Botanik.
25. März: Bridgetown /
Barbados
Bridgetown ist die
Hauptstadt des Inselstaates Barbados. Auf den ersten
Blick könnte
man meinen, mitten in England gelandet zu sein, denn die
Stadt wird nicht umsonst liebevoll "Little England"
genannt.
Hier zelebriert man am
Samstag das Pferderennen, geht am Sonntag in die
anglikanische Kirche und hängt sich Portraits der
englischen Königin in die Wohnung.
Besucher werden herzlich
empfangen und lernen die Bewohner als lockere und
liebenswerte Menschen kennen.
26. März: St. George's /
Grenada
Die terrassenförmig
angelegte Hauptstadt der Vulkaninsel Grenada gehört zu
den
attraktivsten
Hafenstädten der Karibik. Mit ihren weißen und
pastellfarbigen Häusern ziehen sich die Hänge wie ein
Amphitheater um die Hafenbucht von St. George's. Die
Bauten stammen noch aus der Zeit, als sich Schiffe mit
Zucker, Rum und Gewürzen beladen, auf den Weg nach
England machten.
Im Hinterland begeistert
die Insel mit üppiger Vegetation, Schluchten und
Vulkanen.
27. März: El Guamache /
Isla Margarita
32 Kilometer vor dem
südamerikanischen Festland liegt die "Insel der Perlen"
(griechisch
"Margarita").
Obwohl es hier tatsächlich jahrhundertelang Perlen wie
Sand am Meer gab,
haben sie mit der Namensgebung nichts zu tun. Christoph
Kolumbus benannte das Eiland auf der Rückkehr von seiner
dritten Reise in die Neue Welt zu Ehren der Gemahlin des
spanischen Thronfolgers, Prinzessin Margaret von
Österreich.
Dem Besucher bietet die
Insel heute einen romantischen Anblick.
29. März: Oranjestad /
Aruba
Die
Herzlichkeit der Menschen auf Aruba passt so richtig zum
tropischen Klima und der farbenprächtigen Inselwelt. Der
Sommer währt hier ewig - zumindest ein ganzes Jahr lang
- und von tropischen Stürmen bleibt dieses karibische
Paradies unter den Inseln der Kleinen Antillen
verschont.
Um die Sache rund zu
machen, hat das kleine Eiland sogar eine eigene Sprache.
Papiamento heißt der muntere Mix, der nur auf den drei
ABC-Inseln (Aruba, Bonaire und
Curaçao) gesprochen wird.
Das türkisfarbene Wasser
und die traumhaft schönen Strände sprechen für sich ...
|